Hunde und Katzen rechtzeitig an Transportboxen gewöhnen

Das Tier langsam und mit Geduld an die Transportbox gewöhnen. Foto: © aktion tier, Ursula Bauer 

Der Sommer ist da und damit die Urlaubszeit. Viele Menschen möchten ihr geliebtes Haustier mit auf die Reise nehmen. Das geht meistens nur in einer Transportbox, an welche man das Tier am besten bereits einige Wochen vor Urlaubsbeginn langsam und mit viel Geduld gewöhnen sollte.

Zum Trainingsauftakt raten wir, die mit einem Kissen ausgepolsterte Box zu Hause aufzustellen und mit einer Leckerei sowie dem Lieblingsspielzeug zu versehen. Bei Boxen, deren Deckel entfernt werden können, sollte man die Gewöhnung zunächst nur mit dem Unterteil beginnen. Geht die Katze oder der Hund gerne und freiwillig in die neue Behausung, kann man den Deckel wieder aufsetzen. Die Tür der Box sollte am Anfang immer offen stehen, damit das Tier diese jederzeit verlassen kann. Hat sich der Vierbeiner auch an diese Situation gut gewöhnt und liegt ruhig und entspannt in der Box, kann die Tür zuerst für wenige Sekunden geschlossen werden – die Dauer der geschlossenen Tür verlängert man dann nach und nach. Loben und Belohnen ist immer sehr wichtig, damit das Haustier die Transportbox positiv verknüpft und immer wieder gerne aufsucht. Wer eine Flugreise plant, sollte das Training bei geschlossener Tür fortsetzen. Um den Lärm und das zu erwartende Geruckel im Flugzeug zu simulieren, kann man vorsichtig an der Box rütteln und zum Beispiel den Staubsauger im Hintergrund laufen lassen. Aber bitte alles immer erst sehr behutsam, damit die vorherigen Trainingserfolge nicht wieder zu Nichte gemacht werden.

Auch bei der Wahl der Transportbox gilt es, einiges zu berücksichtigen. Für Flugreisen beispielsweise sollte man sich unbedingt vor dem Kauf die Richtlinien der entsprechenden Fluggesellschaft ansehen, da diese von Gesellschaft zu Gesellschaft unterschiedlich ausfallen können. Auch bei einer Reise mit dem Zug empfiehlt es sich, die Beförderungsbedingungen zu kennen. Für die Fahrt mit dem Auto ist man bei der Wahl der richtigen Box etwas freier, sollte aber unbedingt auf die richtige Größe achten. Als Grundsatz gilt: Das Tier muss in der Box stehen, sich ungehindert umdrehen und bequem liegen können. Bitte bei der Berechnung der Größe daran denken, dass die Box auch noch mit einer Decke oder einem Kissen ausgepolstert wird. Bei Hunden ist es am sinnvollsten, den Vierbeiner zum Kauf mitzunehmen und verschiedene Größen auszuprobieren.

Ohne Brennnessel keine Schmetterlinge!

Brennnesseln sind wichtige Fraßpflanzen für Schmetterlingsraupen! Foto: © Ursula Bauer  

Gartenbesitzer aufgepasst: Wenn ihr euch wundert, dass trotz der Blumenpracht kaum Schmetterlinge in eurem Garten vorbeischauen, gestattet dort doch mal ganz bewusst einen kleinen Brennnesselbestand! 

Denn was viele gar nicht wissen: Rund 50 unserer heimischen Schmetterlingsarten nutzen die Brennnessel als Fraßpflanze für ihre Raupen. Manche dieser Raupen ernähren sich sogar ausschließlich von Brennnesseln. 

Mit einem kleinen Brennnesselbestand in eurem Garten helft ihr also nicht nur den Raupen, sondern ihr werdet auch mit dem Anblick vieler schöner Schmetterlinge belohnt!

Wenn´s nix ist, ist es oft die Bauchspeicheldrüse

Wenn´s nix ist, ist es oft die Bauchspeicheldrüse. Foto: © Ursula Bauer



Manche Besuche beim Tierarzt sind extrem unbefriedigend. Dem Vierbeiner geht es schlecht. Er frisst wenig und ist apathisch. Man hat den Eindruck, er hat Schmerzen. Der Tierarzt untersucht alles Mögliche und findet nichts. Schlimm für Tier und Besitzer...

Hinter diesen unklaren Befunden steckt oft eine Pankreatitis, erklärt aktion tier Tierärztin Dr. Tina Hölscher.
Mehr dazu könnt ihr in unserer aktuellen Pressemitteilung lesen: http://www.aktiontier.org/…/wenns-nix-ist-ist-es-oft-die-b…/